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„Von Standby auf Aktiv“ – das andere Bewerbungstraining

Projekt an der Arlinger Hauptschule

Das Pilotprojekt „Von Standby auf Aktiv“ der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung wird in diesem Jahr an 15 Haupt- und Realschulen in Baden-Württemberg mit Unterstützung der Stiftung Medien Kompetenz-Forum Südwest und der Landesanstalt für Kommunikation umgesetzt. Am heutigen 1. Oktober sowie am 6. Oktober wird das Projekt an der Arlinger Hauptschule Pforzheim durchgeführt. Kontaktlehrerin der Schule ist Katharina Schneider. Ziel des Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, sich beim Start in den Beruf besser zu präsentieren und durch selbstbewusstes Auftreten den Weg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Im Rahmen von mehrtägigen Workshops kommt ein Kommunikationstrainer oder ein Theaterpädagoge mit einem professionellen Videofilmer in die Schule. Sie unterstützen und animieren die Schüler dabei, ihre Fähigkeiten und Berufswünsche zu thematisieren. Das auf theaterpädagogischen Methoden basierende Kommunikations- und Bewerbungstraining mündet in die Produktion eines eindrücklichen Videoclips, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihrer Bewerbungsmappe beilegen können.

Viel zu wenige Ausbildungsplätze stehen für Haupt- und Realschüler zur Verfügung. Gleichzeitig werden vorhandene Ausbildungsplätze nicht besetzt, da die Bewerber laut Aussagen von Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistern nicht das nötige Rüstzeug mitbringen. Neben schulischen Leistungen sind zunehmend Auftreten, soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit gefragt. Mit dem Projekt „Von Standby auf Aktiv“ werden Bewerbungstraining und der Erwerb von Sprach-, Sozial- und Medienkompetenz kreativ miteinander verbunden.