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Federndes Gold – neue Kreation von Wellendorff als Leihgabe

»Umarme mich«-Armband im Schmuckmuseum zu sehen

Das "Umarme-mich"-Armband aus sogenanntem federndem Gold
Christoph Wellendorff und Museumsleiterin Cornelie Holzach

Es funkelt und glitzert und scheint sich sogleich anschmiegen zu wollen. In einer der ersten Vitrinen des Schmuckmuseums lockt seit heute ein güldenes Armband der jüngsten Wellendorff-Kollektion aus sogenanntem federndem Gold. Es hat 18 Karat und ist doppelt so biegsam wie normales Gold legt es sich wie von selbst um den Arm und umarmt seine Trägerin oder seinen Träger gleichsam. Siebzehn Jahre lang ist in der Pforzheimer Schmuckmanufaktur an der Idee gearbeitet worden, einen Armschmuck zu fertigen, der keinen Verschluss benötigt und immer wieder in seine Ausgangsform zurückkehrt. »Diese neue Kreation hier zeigen zu können, ist etwas ganz Besonderes«, freut sich Museumsleiterin Cornelie Holzach. »Nicht nur als Goldschmiedin bin ich fasziniert von der Geschmeidigkeit, die dem Material entlockt wurde.« Von den »Umarme mich«-Armbändern gibt es fünf Varianten. Die nun im Schmuckmuseum ausgestellte Leihgabe ist ein Unikat mit Diamanttropfen. Dem Eigentümer des Armbands liegt es am Herzen, diese Innovation auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.



LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK
Er ist ein Mann, der analytisch und strategisch denkt. Das verlangt sein Job. Innerhalb eines Jahrzehnts hat er eine erfolgreiche Firma aufgebaut, die Telekommunikationsunternehmen berät. Spontanen Impulsen zu folgen, Bauchentscheidungen zu treffen, das gehört nicht zu den vordergründigen Charaktereigenschaften von Hans-Peter H. – und doch gab es im Mai 2021 diesen Moment, in dem er alle überraschte. Ein bisschen auch sich selbst. Denn er traf, allein von Emotionen geleitet, eine mutige Entscheidung. Er erlebte das Abenteuer der Liebe auf den ersten Blick. Und gab ihr eine Chance…
Alles begann damit, dass er in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ die Abbildung des Wellendorff-Armbands der Serie UMARME MICH entdeckte. Ein Unikat, besetzt mit 141 Diamanten und gekrönt mit einem lupenreinen 8-ct.-Diamanten im Tropfenschliff. „Es war nur ein Foto, aber trotzdem faszinierte mich dieses Schmuckstück, das ich mehr als ein Kunstwerk sah, sofort“, erzählt der Unternehmer.
Hoffnung, das einzigartige Schmuckstück wirklich kaufen zu können, machte sich Hans-Peter H. damals noch nicht. „Ich bin davon ausgegangen, dass es bereits vorverkauft ist“, sagt er, „wie das zum Beispiel bei limitierten Ferraris der Fall ist.“ Umso überraschter war er, als er nach seiner Anfrage bei einer Händlerin in die Wellendorff-Manufaktur eingeladen wurde.
„Das Gespräch dort mit Christoph Wellendorff hatte den Charakter eines Bewerbungsgesprächs“, berichtet er weiter. „Was ich verstehen konnte. Denn ein Meisterwerk, in dem das ganze Know-how eines Unternehmens steckt, gibt man nicht so einfach aus der Hand.“ Noch dazu handelte es sich um ein sehr wertvolles Schmuckstück. Dass Hans-Peter H. letztlich den Zuschlag bekam, lag auch daran, dass er Christoph Wellendorff überraschte. Mit einer außergewöhnlichen Idee. Denn der neue Besitzer kaufte das Armband nicht etwa für eine Frau, sondern für sich selbst. Und das sogar nur indirekt, denn das Schmuckstück wurde jetzt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. „Mein Wunsch ist, dass jeder, der es möchte, die Schönheit dieses einzigartigen Schmuckstücks erleben kann.“
Eine eigene Vitrine im vorderen Bereich des Schmuckmuseums im Reuchlinhaus in Pforzheim ist nun dem Armband und dem federnden Gold gewidmet. Museumschefin Cornelie Holzach freut sich über das neue Highlight, hier bei der Eröffnung zusammen mit Christoph Wellendorff: „Diese neue Kreation hier zeigen zu können, ist etwas ganz Besonderes. „Nicht nur als Goldschmiedin bin ich fasziniert von der Geschmeidigkeit, die dem Material entlockt wurde.“ Christoph Wellendorff begeistert die Entscheidung seines Kunden, das Unikat öffentlich zu teilen: „Normalerweise feiern Kunden, die ein Schmuckstück von uns kaufen, einen privaten Moment, ihre Liebe, einen Erfolg, die Geburt eines Kindes. Aber dieser Käufer feiert damit unsere Leistung, honoriert unser absolutes Streben nach Perfektion und die damit verbundene schmucktechnische Revolution, die in diesem Armband steckt."

Text zur Verfügung gestellt von der Firma Wellendorff