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Bürgermeister Alexander Uhlig weiht neuen Lindenplatz und Stadtkirchenanlage ein

Lindenplatz und Stadtkirchenanlage erstahlen mit neuem Gesicht

Unser Foto zeigt Bürgermeister Alexander Uhlig (links) bei der offiziellen Einweihung des Lindenplatzes (oben)

Am Donnerstagvormittag hat Bürgermeister Alexander Uhlig den neu gestalteten Lindenplatz und die Stadtkirchenanlage an die Öffentlichkeit übergeben.  „Der Lindenplatz ist deutlich attraktiver geworden“, sagte der Baudezernent bei dieser Gelegenheit. „Wir haben einen Platz bekommen, auf dem die Menschen gerne verweilen und sich aufhalten werden.“ Insgesamt zehn Monate betrug die Bauzeit. Im Mittelpunkt des Projektes stand die bautechnische Sanierung: Wegebeläge, Ufermauer-Kronen und -Geländer wurden vollständig erneuert, neue Sitzgelegenheiten geschaffen und eine neue Beleuchtung installiert. Die beiden Teilflächen – der Lindenplatz und die Stadtkirchenanlage – wurden neu gestaltet. Der Geländeunterschied zwischen diesen beiden Teilen besteht nun aus einer kleinen Sandsteinmauer, die aus wiederverwendeten Steinen der kriegszerstörten Stadtkirche errichtet wurde. Rund eine Million Euro wurden in diesem Bereich investiert. Aus dem Landessanierungsprogramm erwartet die Stadt 60 Prozent der Gesamtkosten.

Die innerstädtischen Uferabschnitte von Enz und Nagold bieten ein besonderes Potential für die Pforzheimer Stadtgestaltung. Dies trifft in ganz besonderem Maß auf den Lindenplatz zu, der im Zusammenfluss dieser beiden Flüsse liegt.

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Neugestaltung des Lindenplatzes

 

Der Lindenplatz wurde zu einem Stadtplatz aufgewertet. Prägendes Element sind die alten Linden, die alle erhalten werden konnten. Die beiden den Fluss begleitenden Wege wurden zu attraktiven „Promenaden“ ausgebaut –  mit Sitzbänken und Nagoldbalkon. Mit erheblichem Aufwand wurde der Enz begleitende Weg in seinem Niveau um ca.

einen Meter angehoben, um eine Sicht über den Enzstau zu ermöglichen. Kurz vor der Auer Brücke laufen diese beiden Wege zusammen – der Höhenversatz wird mit einer

Stufenanlage und einer behindertengerechten Rampe überwunden. Aufgefrischt wurde auch der in seinem Geräteangebot unveränderte Spielplatz –  mit durchgängigem Fallschutzbelag und einer Hainbuchen-Einfassung. Im westlichen Teil des Lindenplatzes zeichnet ein Wegeband die Symmetrieachse Auerbrücke-Stadtkirche nach, der wassergebundene Belag in diesem Bereich lässt variable Nutzungen zu. So könnte z.B. auch der bis zum letzten Jahr dort betriebene saisonale „Stadt-Strand“ wieder aufleben. Die entsprechenden Versorgungsanschlüsse wurden jedenfalls eingerichtet.