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»Hopfenbroschen« als »Junge Schmuckkunst im Museum« | Förderankauf der Freunde des Schmuckmuseums ISSP in diesem Jahr von Juliette Même

Unter dem Motto »Junge Schmuckkunst im Museum« erwirbt der Förderverein des Schmuckmuseums Pforzheim, kurz ISSP, alljährlich zeitgenössischen Schmuck für die moderne Sammlung des Hauses. 2020 ist die Wahl auf zwei »Hopfenbroschen« der Französin Juliette Même gefallen.

Zitterbrosche mit Blumenbouquet, Gold, Diamanten, Smaragde, Russland, 19. Jh. (?), Schmuckmuseum Pforzheim, Dauerleihgabe aus einer Privatsammlung, Foto Winfried Reinhardt

Blumenbouquet aus Edelsteinen im Schmuckmuseum: kostbares Kleinod als Dauerleihgabe Neuzugang in Sammlung

In einer Vitrine der historischen Sammlung des Schmuckmuseums funkelt es seit kurzem noch mehr: Eine Zitterbrosche mit Blumenbouquet aus Gold, Diamanten und Smaragden versprüht dort ihren Glanz. Das prachtvolle Kleinod, vermutlich aus dem 19. Jahrhundert, kam jüngst durch eine glückliche Fügung als Dauerleihgabe ins Haus. Historiker sowie einige Experten der Eremitage in St. Petersburg haben zwei Annahmen über seine Entstehung.

Kleinodien für das Schmuckmuseum

Schenkung von Werner Kaiser anlässlich seines 92. Geburtstags

Ausschnitt aus dem Video "The Hidden Displayed" von Nora Kirschmeier

Hide and Seek - Digitale Re-Definition der Foto-Installation »The Hidden Displayed« im Schmuckmuseum von Nora Kirschmeier

Im Herbst 2019 beobachtete die in Pforzheim lebende Foto- und Design-Künstlerin Nora Kirschmeier über mehrere Wochen den Entstehungsprozess des Balletts »Die vier Jahreszeiten« von Guido Markowitz, Ballettdirektor am Theater Pforzheim, mit der Fotokamera in der Hand. Im Schmuckmuseum inszenierte sie im Frühjahr 2020 daraus 120 Schwarz-Weiß-Aufnahmen als Installation. Der Titel der Ausstellung »The Hidden Displayed« verwies auf das, was Kirschmeiers Fotografien zu generieren vermochten: Jenes festzuhalten und in neue Formen zu überführen, was als das Ephemere Tanz kennzeichnet: in ständiger Veränderung der Körperformen einen signifikanten Fluss an Bewegung durch Raum und Zeit zu bilden.

Die Stadt Pforzheim und das Schmuckmuseum trauern um den ehemaligen Leiter Dr. Fritz Falk

Der Goldschmiedemeister und promovierte Kunsthistoriker Fritz Falk prägte das kulturelle Leben der Stadt über 35 Jahre maßgeblich mit. Mit seiner Sammlungspolitik legte er den Grundstein für das, was die Bestände des Hauses als renommiertes Museum für Schmuckkunst heute ausmacht, und er begründete dessen internationalen Ruf.

Brandenburger-Tor-Ei, Fabergé/Leicht Juweliere, Pforzheim, 2002

Fabergé-Ei-Objekt mit besonderer Geschichte nun im Schmuckmuseum zu sehen - »Ei mit dem Brandenburger Tor« als Dauerleihgabe von Juwelier Leicht

Die Sammlung des Schmuckmuseums Pforzheim ist um ein kostbares Exponat aus einer limitierten Sonderedition reicher geworden: ein Fabergé-Ei-Objekt »Brandenburger Tor«.  Dieses besondere Objekt war in Zusammenarbeit von Fabergé und Juwelier Leicht im Jahr 2002 vom damaligen Werkmeister der Firma Victor Mayer gefertigt worden und wurde jetzt anlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls von Juwelier Georg Leicht und seinem Bruder Stefan als Dauerleihgabe an Museumsleiterin Cornelie Holzach überreicht.

Anhänger "Nike", Philippe Wolfers, Belgien, um 1902, Schenkung der Werner-Wild-Stiftung anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens, Foto Winfried Reinhardt

Schenkung anlässlich von 20 Jahre Werner Wild Stiftung

Kostbarer Anhänger des belgischen Jugendstilkünstlers Wolfers

Titelblatt des Kalenders

"Silber" für schmucken Wandkalender 2019 beim "Gregor Calendar Award"

Menschen von heute tragen Preziosen aus dem Schmuckmuseum