Kühle Brillanz – Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten

17. Mai 2026 bis 6. Januar 2027
Eröffnung am Internationalen Museumstag, Sonntag, 17. Mai, 17 Uhr
Alles, was glänzt, zieht die Blicke auf sich. Kein Metall vermag das Licht so stark zu reflektieren wie Silber. Es hat einen warmen, hellen Weißton. Das gab ihm seinen lateinischen Namen »argentum«. Die kühle Brillanz von Diamanten wird erst durch die Fassung in weißem Edelmetall voll zur Geltung gebracht, was dem ausschweifenden Bedürfnis nach Luxus und Extravaganz im Barock und Rokoko entsprach. Diamantschmuck wurde bis ins 19. Jahrhundert oft in Silber gearbeitet, denn Weißgold war noch nicht erfunden und die Verarbeitung von Platin noch nicht ausgereift. So konnte Silber in der Gunst der Geschmäcke Gold durchaus übertreffen. In der historischen Sammlung werden Schlaglichter auf die vielfältige Bedeutung von Silber geworfen. Ebenfalls werden Interventionen mit ausgewählten Stücken von Grossé Sterling zu sehen sein, und eine Multimedia-Inszenierung stellt das Metall kulturhistorisch vor.
