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Offene Horizonte - Schätze zu Humboldts Reisewegen

13. April bis 8. September 2019 | Eröffnung Freitag, 12. April, 19 Uhr

Die Sonderausstellung »Offene Horizonte - Schätze zu Humboldts Reisewegen« im Schmuckmuseum Pforzheim gibt ein facettenreiches Bild von Alexander von Humboldt wieder, der vor 250 Jahren, 1769, in Berlin geboren wurde und Wegbereiter einer neuen, ganzheitlichen Auffassung von Wissenschaft war. Zwei große Expeditionen führten ihn nach Südamerika (1799-1804) und über das Baltikum nach Russland und Zentralasien (1829). Anhand von Texten, Bildern, Messinstrumenten, vielfältigen Artefakten und Schmuckstücken von seinen Reisewegen und Lebensorten widmet sich die Schau einem Forscher, dessen von den Idealen der Aufklärung geprägtes Weltbild nach wie vor fasziniert. Die einzelnen Objekte und Schmuckstücke stehen im kulturellen und historischen Kontext der ungemein ereignisreichen fast neunzig Lebensjahre Alexander von Humboldts.

Begleitend findet ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm statt, etwa mit szenischen Lesungen, einem Vortragsabend mit Prof. Dr. Oliver Lubrich sowie einem Symposion am Internationalen Museumstag. Zur Eröffnung sprach der Humboldt-Experte Prof. Dr. Ottmar Ette.

13. April bis 23. Juni 2019
Ausstellung im Dialog: Expedition | Berufskolleg für Design, Schmuck und Gerät
Im Rahmen der Ausstellung »Offene Horizonte« präsentiert das Berufskolleg für Design, Schmuck und Gerät der Goldschmiedeschule Pforzheim neue Arbeiten, die zu einem kreativen Ausflug einladen. Rund 70 Schüler der drei Klassenstufen begaben sich auf ihre jeweils eigene Expedition. Dabei standen Weltentdecker und Forschungsreisen Pate für eine große Ideenvielfalt, die in der Werkstatt mit schöpferischen Lösungen umgesetzt wurden.
 

Eintritt 6 €, ermäßigt 3,50 €, Kombiticket Dauer-/Sonderausstellung 8,50 €

Ausstellungsflyer zum Herunterladen

Fast nichts - Schmuck und Gefäße von Ulla und Martin Kaufmann

13. Juli bis 3. November 2019 | Eröffnung Freitag, 12. Juli, 19 Uhr

Seit nahezu fünfzig Jahren kreieren Ulla und Martin Kaufmann Schmuck und Gerät: anfangs mit abstrakten Blütenformen, dann von der Formensprache her klassisch modern, in den letzten Jahrzehnten geprägt von der Auseinandersetzung mit der Bildhauerei etwa Richard Serras oder Eduardo Chillidas. Beide sind Gold- und Silberschmiede, gemeinsam haben sie seit 1970 ein Atelier in Hildesheim. Zentrale Rolle ihrer Arbeiten, mit teils überraschenden Formen, ist das geschmiedete Band. Außen-, Innen- und Freiräume ihrer Werke spielen stets mit Form und Funktion. Neben vielen Auszeichnungen erhielten Ulla und Martin Kaufmann zuletzt 2018 den Bayerischen Staatspreis für ihr Projekt »Kuben in Bewegung«. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch das reiche Schaffen des Paares.

Unter dem Titel »Fast nichts. Ulla + Martin Kaufmann« ein Buch erschienen, herausgegeben von Cornelie Holzach, 144 Seiten, 22,5 x 27,5 cm, Festeinband, ISBN 978-3-933924-24-7, das für 22 € im Museumsshop erhältlich ist.

Als Ausstellung im Dialog zeigt Schütt – Schmuck & Edelsteine in seinen Räumlichkeiten gegenüber dem Reuchlinhaus vom 13. Juli bis zum 3. Oktober »Nur Blech – Ulla + Martin Kaufmann«. Die dort präsentierten Stücke sind käuflich zu erwerben.

Am Wochenende vom 12. bis zum 14. Juli findet zudem die Werkschau der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim statt.

Flyer zur Ausstellung "Fast nichts" zum Herunterladen